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MenschenWelten

 
Blick in die neue Dauerausstellung

Das Landesmuseum Hannover wird zum WeltenMuseum: Mit der
Eröffnung der MenschenWelten wirft nach den NaturWelten die
zweite neue Dauerausstellung einen Blick auf die Geschichte und
die Kulturen der Menschheit von der Evolution bis heute.


Das Leben auf der Erde spielte sich mehr als drei Milliarden Jahre ohne
den Menschen ab - er tauchte erst vor wenigen Millionen Jahren auf.
Seitdem ist die Weltbevölkerung von ehemals wenigen Tausend auf
über sieben Milliarden angewachsen. Die MenschenWelten skizzieren
die einzigartige Geschichte der Menschheit, von der Evolution in Afrika
über die Stein- und Bronzezeit, die Römische Kaiserzeit und die
Völkerwanderung bis ins späte Mittelalter durch Niedersachsen und
weiter in facettenreiche Kulturen von Peru, über Polynesien und China
bis nach Afrika.

Der Perspektivwechsel von der Alten in die Neue Welt wird durch die
einzigartige Kombination der Fachbereiche Archäologie und
Völkerkunde ermöglicht. Aktuelle Themen wie Globalisierung, Migration
und Klimawandel begleiten die Reise durch die MenschenWelten.

Neben »alten Bekannten« wie der Moormumie »Roter Franz« oder dem
javanesischen Gamelan-Musikensemble werden weitere kostbare
Exponate erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Die Vorteile eines
Mehrspartenhauses zeigen sich zudem in den Bereichen Evolution und
beim Übergang von der Alten in die Neue Welt, wo Sammlungsobjekte
der Naturkunde und Werke der Landesgalerie perfekte Ergänzungen
bilden.

Diverse museumspädagogische Angebote ermöglichen es den
Besuchern die neue Dauerausstellung mit allen Sinnen zu erleben.
»Hands on«-Bereiche, Videostationen sowie interaktive Spiele machen
Themen wie die Navigation, den Haifischfang in Melanesien, die
Eisenverhüttung in der vorrömischen Eisenzeit oder den Hausbau in der
Jungsteinzeit lebendig.

Ungewöhnlicher Audioguide zur Dauerausstellung

Für den Audioguide zur neuen Dauerausstellung hat das Landesmuseum
einen ungewöhnlichen Ansatz gesucht, der gleichzeitig das
übergeordnete Thema Migration in besonderer Weise aufgreift. In
Zusammenarbeit mit Radioautor Andreas Kebelmann sind sechs
Hörspiele entstanden, die sich mit den übergreifenden Themen der
Ausstellung befassen. Hierin erzählen Menschen, die oftmals schon vor
Jahren aus Mexiko, den Philippinen, Armenien, Haiti, dem Kongo,
Venezuela, Lettland oder Bangladesch nach Deutschland gekommen
sind, aus ihrem Leben. Bezug nehmend zu den Metathemen der
Ausstellung - Migration, Klimawandel, Geld und Wert, Religion, Schrift
und Kolonialismus - blicken die Interviewpartner aus einer subjektiven
Sicht auf ihre Herkunftsländer und berichten von persönlichen
Erfahrungen, Erlebnissen oder eigenen Einschätzungen. Damit schlagen
die Interviews eine Brücke zwischen der Präsentation der Geschichte des
Menschen in den Objekten der Ausstellung und den Menschen, die in
der Gegenwart leben und arbeiten - und zeigen stellvertretend, wie das
erfolgreiche Prinzip von Migration und Austausch im Alltag gelebt wird.

Der Audioguide kann kostenfrei an der Information entliehen werden.


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Colon-Figur; Lobi, Burkina Faso/ Elfenbeinküste, Westafrika; Anfang des 20. Jh. (c) Landesmuseum Hannover  

Colon-Figur; Lobi, Burkina Faso/ Elfenbeinküste, Westafrika; Anfang des 20. Jh. (c) Landesmuseum Hannover

Die neue Dauerausstellung wurde ermöglicht durch:

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