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NaturWelten

Making of NaturWelten

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Machen Sie einen Ausflug in die Erdgeschichte mit faszinierenden Exponaten von Fossilien und Dinosauriern oder Darstellungen von der Tektonik der Erdplatten und von Erdbeben. Wandern Sie durch die Vielfalt norddeutscher Landschaftsräume mit ihrer interessanten Tier- und Pflanzenwelt. Das alles bieten Ihnen unsere umfangreichen Sammlungen aus den beiden großen naturkundlichen Bereichen Geologie und Biowissenschaften. Es gibt viel zu sehen und manches spielerisch, experimentell auszuprobieren.

Seit November 2013 laden die WasserWelten zum Entdecken zahlreicher Wassertiere und ihrer Lebensräume ein. Über 200 verschiedene Wassertierarten aus den unterschiedlichsten Lebensräumen - von der Nordsee, über das Mittelmeer und die tropischen Gewässer Südamerikas, bis in die Karibik und den Indopazifik - sind in den Räumen des ehemaligen Vivariums zu sehen. Ergänzt werden die lebenden Tiere durch naturkundliche Präparate. In einem »Schädelkabinett« wird aufgezeigt, welche Tiere ebenfalls an das Wasser gebunden sind. Neben Nilpferd-, Eisbär-, Kegelrobben- und Seehundschädelknochen findet sich hier auch der Schädel einer Stellerschen Seekuh. Anhand einer interaktiven Station wird die Entwicklung des Lebens vom Einzeller bis zum Säugetier thematisiert.

Im März 2014 wurden die LandWelten eröffnet. In den ehemaligen Räumen der Völkerkunde haben Dinosaurier, Reptilien und Amphibien Einzug gehalten. Der Glasgang mit Blick in den Innenhof widmet sich den Themen »Erdmittelalter in Niedersachsen« und »Entwicklung von Reptilien und Amphibien«. Die neue Ausstellung zeigt erstmals im großen Umfang Originalplatten mit spektakulären Dinosaurierfährten-Abdrücken aus den Obernkirchener Sandsteinbrüchen, die belegen, dass in Niedersachsen vor 140 Millionen Jahren ein regelrechter »Wildwechsel« dieser Riesen herrschte. Platten aus dem Steinbruch Wesling in Münchehagen (Landkreis Nienburg) belegen die Existenz ausgedehnter und dauerhafter Wanderrouten dieser Reptilien. In der Ausstellung befinden sich zudem zwei Großterrarien. Eines davon beherbergt das Skelett eines Plateosaurus sowie mehrere quicklebendige Bartagamen. Das zweite Terrarium bietet Platz für ein Pärchen Grüner Leguane. Einmalige Funde von Krokodilen und Schildkröten sowie eine Vielzahl fossiler Pflanzen und Skelette u. a. von Leguanen und Riesensalamandern ergänzen das Exponat-Spektrum.

Mit der Fertigstellung der Küsten- und LuftWelten wurden die NaturWelten im Juli 2014 komplettiert. Dieser letzte Teilabschnitt ist zu großen Teilen Vögeln und Säugetieren gewidmet, präsentiert aber auch zahlreiche Fossilien. Anhand einer Rundreise von der Nordsee über deren Inseln, ins Mittelmeer, auf die Kanaren, in die Karibik und schließlich nach Südamerika lernen die Besucher eine facettenreiche Landschaftsgeschichte kennen. Große Panoramen und zahlreiche Medienstationen, sogar ein Strandkorb sind Elemente, welche den Besuchern ein neuartiges Museumserlebnis versprechen. Anhand der einmaligen Vogelsammlung, die das Landesmuseum besitzt, wird die Lebens- und Sterbensgeschichte dreier vom Menschen ausgerotteter Vogelarten zeigen: Riesenalk, Wandertaube und Carolina-Sittich. Mit weiteren 80 Vögeln - vom Kolibri bis zum Darwin-Nandu - wird in einer großen Voliere das ganze Spektrum der Vogelfamilien gezeigt. Der heutigen Inselwelt der Karibik ist ein »tropischer« Ausstellungsbereich gewidmet. Die hier präsentierten Seeigel, Steinkorallen und Raubschnecken stammen aus den Steinbrüchen des westlichen Hannovers. Anhand dieser und weiterer Oberjura-Fossilien erfahren die Besucher, dass Hannover vor ca. 150 Millionen Jahren selbst einmal karibisch war. An Medienstationen, die in Kooperation mit dem GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel verwirklicht wurden, werden unter anderem der Klimawandel und dessen Auswirkungen auf Nord- und Ostsee thematisiert. Zu den zahlreichen lebenden Bewohner in den neu gestalteten Terrarien gehören eine Rote Königsnatter, eine Vogelspinne, zwei Echte Hundskopfboas, Kreta-Stachelmäuse, Baumhöhlen-Krötenlaubfrösche, Baumsteigerfrösche, Peru-Samtschrecken sowie Rotkehl-Anolis.





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Blick in die WasserWelten

Blick in die WasserWelten

Die einzigartige Verbindung von Naturkunde und Vivarium wurde ermöglicht durch:

Dr. med. Helene-Marie Fastje-Stiftung

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