Die Ausstellung im Landesmuseum Hannover, deren Konzept von
den Kuratorinnen und Kuratoren der Sammlungen in Hannover,
Göttingen, Hildesheim und Braunschweig entwickelt und durch
Leihgaben aus Oldenburg ergänzt wurde, richtet den Blick nicht
nur auf ein faszinierendes und facettenreiches Thema, das allen
Kulturen der Welt gemein ist, sondern bietet den Besuchern zugleich
auch Einblicke in die selten gesehenen Schätze ethnologischer
Sammlungen in Niedersachsen.
Im Fokus der Ausstellung stehen unterschiedliche kulturelle
Formen der Auseinandersetzung mit sozialen und individuellen
Krisensituationen. Grenzerfahrungen gehen häufig einher mit
Vorstellungen des Unbekannten, Unheimlichen und Unerklärlichen,
die durch ritualisierte Handlungen gebändigt und verständlich
gemacht werden sollen. In zahlreichen Kulturen haben
Zeremonien und Rituale sowie die zugehörigen Objekte ihren
Stellenwert bis in die Gegenwart behauptet.
TABU?! Ausstellungsaufbau im Zeitraffer
- TABUbruch-Flyer (PDF, 214 KB)
- Flyer (PDF, 858 KB)
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