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Im Goldenen Schnitt. Niedersachsens längste Ausgrabung (23. August 2013 bis 2. März 2014)

Das Landesmuseum Hannover präsentiert das größte Archäologieprojekt
Niedersachsens: die Ausgrabungen auf der Trasse der
Nordeuropäischen Erdgasleitung (NEL). Auf dem rund 200 km
langen Teilabschnitt durch Niedersachsen wurden mehr als 150
weitgehend unbekannte Siedlungen und Gräberfelder entdeckt
- ein buchstäblich »goldener Schnitt« durch rund 11.000 Jahre
Geschichte. Wie die moderne Archäologie arbeitet, welche
technischen Hilfsmittel und Analyseverfahren zum Einsatz kommen,
erfahren Besucher in der Ausstellung und erhalten zudem
einen exklusiven Blick auf erste Funde und Ergebnisse der
Forschung.

Spektakulärer Mittelpunkt der Ausstellung ist der Goldschatz von
Gessel. Er wird erstmals öffentlich gezeigt und seine Erforschung
könnte das bisherige Bild von der Bronzezeit Niedersachsens tiefgreifend
verändern. Vor rund 3.500 Jahren vergraben, ist er einer
der größten bronzezeitlichen Goldschätze, die je in Europa gefunden
wurden. Erste Analysen zeigen, dass das Rohmaterial des
Schatzes vermutlich aus Zentralasien stammt. Dies wirft ein aufsehenerregendes
Schlaglicht auf einen schon fast globalen prähistorischen
Rohstofftransfer, an dem auch die Menschen zwischen
Ems und Elbe beteiligt waren - eine historische Parallele zu dem
heutigen Erdgastransfer durch die transkontinentale Pipeline.

Die Ausstellung wird gemeinsam vom Niedersächsischen
Landesamt für Denkmalpflege und dem Niedersächsischen
Landesmuseum Hannover konzipiert und erarbeitet.


Ein Ausstellungsrundgang in Bildern:

Ein Ausstellungsrundgang in Bildern (Foto Tobias Wille Photographie):

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Im Goldenen Schnitt

Foto Volker Minkus/ NLD

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