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Wer mit wem? Die Götter des Olymp

bis 19. Februar 2012


Er ist das berühmteste Kind von Kronos (Saturn). Seinen göttlichen
und sterblichen Gespielinnen näherte er sich als Fliege oder Stier,
Wolke oder Goldregen. Zusammen mit vier Geschwistern und sieben
Kindern zählt er zu den 12 kanonischen Göttern des Olymp.
Die Rede ist vom Göttervater Zeus (Jupiter).

Wer sind Zeus, Hera (Juno) oder Poseidon (Neptun), Athene (Minerva),
Aphrodite (Venus) oder Hermes (Merkur)? Wie lassen sie
sich identifizieren? Welche besonderen Fähigkeiten und Wesensmerkmale
haften ihnen an? Welche Funktionen fallen ihnen zu?
Die Studioausstellung der Landesgalerie ruft das »who is who«
der Olympier an Beispielen deutscher und niederländischer Druckgrafiken
des 16. und 17. Jahrhunderts in Erinnerung. Meisterwerke
von Albrecht Altdorfer, Hendrick Goltzius, Frans Floris oder
Aegidius Sadeler illustrieren anekdotisch das Beziehungsgeflecht
der Olympier und erzählen von ihren Aufgaben, Taten und amourösen
Abenteuern.

3 Museen - 1 Mythos

Im Rahmen eines Kooperationsprojektes haben sich das Sprengel
Museum Hannover, das Landesmuseum Hannover und das Museum
August Kestner, die seit 1979 eine Hannoversche Kunstmeile
bilden, zusammengefunden. Gemeinsam laden die beteiligten
Häuser dazu ein, sich der klassischen Sagenwelt auf dreierlei Weise
zu nähern.

Eröffnet wird die Reihe mit der vom Sprengel Museum Hannover
konzipierten Ausstellung »Götter und Helden. Nachleben und
Eigenleben antiker Mythen in der Grafik«. Von der Rezeption der
klassischen antiken Mythologie in der Kunst des 20. Jahrhunderts
führt der Weg zurück über deren Wiedergeburt in der Frühen Neuzeit,
die vom Landesmuseum Hannover mit der Schau »Wer mit
wem? Die Götter des Olymp« verfolgt wird. Den Schlussakkord,
zugleich die gemeinsame kulturgeschichtliche Basis, setzt das
Museum August Kestner mit »Geschichte(n) in Ton. Römische
Architekturterrakotten«.

Ein reichhaltiges Begleitprogramm eröffnet die Möglichkeit, die
Beschäftigung mit den »Erzählungen über Götter und göttliche
Wesen, Heroen und Abstiege ins Jenseits«, so die sinngemäße
Definition des »Mythos« durch Platon, zu vertiefen.


Eingangsbereich zur Studioausstellung  
Jan Muller nach Adrian de Vries, Merkur und Psyche  
Jan Muller nach Adrian de Vries, Merkur und Psyche
Johannes Sadeler nach Dirck Barendsz, Das Meer  
Johannes Sadeler nach Dirck Barendsz, Das Meer
Jan Muller nach Adrian de Vries, Merkur und Psyche (Ausschnitt)

Jan Muller nach Adrian de Vries, Merkur und Psyche (Ausschnitt)

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