Wort-Bildmarke Landesmuseum Hannover klar

Eröffnung der »NaturWelten«

Mit der Fertigstellung der Küsten- und LuftWelten wurden die NaturWelten im Juli 2014 komplettiert. Dieser letzte Teilabschnitt ist zu großen Teilen Vögeln und Säugetieren gewidmet, präsentiert aber auch zahlreiche Fossilien. Anhand einer Rundreise von der Nordsee über deren Inseln, ins Mittelmeer, auf die Kanaren, in die Karibik und schließlich nach Südamerika lernen die Besucher eine facettenreiche Landschaftsgeschichte kennen. Große Panoramen und zahlreiche Medienstationen, sogar ein Strandkorb sind Elemente, welche den Besuchern ein neuartiges Museumserlebnis versprechen. Anhand der einmaligen Vogelsammlung, die das Landesmuseum besitzt, wird die Lebens- und Sterbensgeschichte dreier vom Menschen ausgerotteter Vogelarten zeigen: Riesenalk, Wandertaube und Carolina-Sittich. Mit weiteren 80 Vögeln - vom Kolibri bis zum Darwin-Nandu - wird in einer großen Voliere das ganze Spektrum der Vogelfamilien gezeigt. Der heutigen Inselwelt der Karibik ist ein »tropischer« Ausstellungsbereich gewidmet. Die hier präsentierten Seeigel, Steinkorallen und Raubschnecken stammen aus den Steinbrüchen des westlichen Hannovers. Anhand dieser und weiterer Oberjura-Fossilien erfahren die Besucher, dass Hannover vor ca. 150 Millionen Jahren selbst einmal karibisch war. An Medienstationen, die in Kooperation mit dem GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel verwirklicht wurden, werden unter anderem der Klimawandel und dessen Auswirkungen auf Nord- und Ostsee thematisiert. Zu den zahlreichen lebenden Bewohner in den neu gestalteten Terrarien gehören eine Rote Königsnatter, eine Vogelspinne, zwei Echte Hundskopfboas, Kreta-Stachelmäuse, Baumhöhlen-Krötenlaubfrösche, Baumsteigerfrösche, Peru-Samtschrecken sowie Rotkehl-Anolis.

Azurblauer Baumsteigerfrosch  
zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln