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Heikles Erbe (bis 26. Februar 2017)

Koloniale Spuren bis in die Gegenwart



Heikles Erbe  
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Heikles Erbe  

Deutsche Kolonialzeit
Ein heikles Erbe?


Erst nach 1884 unterhielt Deutschland Kolonien in Afrika, Ozeanien und China, die mit Ende des Ersten Weltkriegs aberkannt wurden. Die Ausstellung zeigt über 200 völkerkundliche Objekte aus den ehemaligen deutschen Kolonien. Sie wurden nach Europa gebracht, um kulturelle Unterschiede zu dokumentieren. Was hat die Sammler in den Kolonien fasziniert ? Auf welche Weise sind die beeindruckenden Exponate erworben worden?

Koloniale Sammlung
Geschenkt, gekauft, geraubt?


Hinter den Sammlungen stehen spannende Geschichten: Kolonialbeamte, Siedler, Reisende, Geschäftsleute oder Forscher haben sie auf vielfältige Weise erworben. Manche Stücke wurden gekauft oder eingetauscht, andere in Kampfhandlungen erbeutet. Die Ausstellung beleuchtet die unterschiedlichen Umstände ihrer Erwerbung und verfolgt den Weg der Objekte in das Museum.

Von Hofkunst aus Kamerun über rituelle Tanzmasken aus Neuirland, Waffen aus Samoa oder Musikinstrumente aus Westafrika - die außergewöhnlichen und teils erstmalig gezeigten Exponate zeugen von kultureller Vielfalt, der die Sammler auf ihren Reisen begegneten, und zeichnen ein differenziertes Bild einer vergangenen Epoche.

Hawai'i
Teil der USA ?

Kolonialismus ist ein weltweites Phänomen, das bis in die Gegenwart Bestand hat. Zeitgenössische Werke einer Künstlergruppe aus Hawai'i setzen sich kritisch mit der postkolonialen Situation der Inselkette auseinander. Die größtenteils erstmalig in Deutschland gezeigten Arbeiten zeugen von den Folgen der historischen Ereignisse,
die bis heute spürbar sind.


Bei unserem Kooperationspartner, dem Deutschen Historischen Museum in Berlin, läuft zudem die Ausstellung »Deutscher Kolonialismus. Fragmente seiner Geschichte und Gegenwart«!

Ab dem 19. Mai 2017 wandern die Werke des hawaiischen Ausstellungsparts »Aloha ʻāina« weiter nach Kassel, wo sie in der Galerie Rasch zu sehen sein werden.

Heikles Erbe  
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